Shinrin Yoku (Baden im Wald)

Shinrin Yoku (Baden im Wald)

Wälder, ein unerforschtes Terrain, mit ungenutztem Potential?

Um der Zerstörung der Wälder zu trotzen braucht es mehr Menschen, die sich für den Wald begeistern lassen. Ein Aspekt dabei könnte das Erforschen des heilenden  Potentials der Wälder sein. In Japan ist Waldmedizin eine anerkannte Disziplin.

         An der Nippon Medical School in Tokio gibt es eine Fachrichtung " Forest Medicine". Dort forscht Professor Qing Li. Er geht der medizinisch - wissenschaftlichen Frage nach der Reduzierung von Stresshormonen auf den Grund. Mittels mehreren Studien fand er heraus, dass die Stresshormone Cortisol und Adrenalin im Wald tatsächlich gesenkt werden.  

      Einen Tag im Wald verbracht  reduziere sie um 50 Prozent. Außerdem werde die körperliche Regeneration gestärkt.  Noch nach vier Wochen nach einem Waldtag blieben die Abwehrkräfte erhöht. Professors Qing  Li empfiehlt die Methode " Shinrin Yoku".                                                               Übersetzt hieße es soviel wie  "im Wald baden". Gemeint sei damit nichts anderes als monatlich zwei bis dreimal mindestens zwei Stunden im Wald zu verbringen und dabei etwa 2, 5 Kilometer schlendern. Den Wald mit allen Sinnen wahrnehmen ohne sich selbst unter Leistungsdruck zu stellen. Denn in unserer technisierten Welt machten die beruflichen und gesellschaftlichen Anforderungen den Weg frei für Herz- Kreislauf- Beschwerden und anderer Zivilisationskrankheiten- bis zu Krebs.

 

Literaturtips.:

Peter Wohlleben: " Gebrauchsanweisung für den Wald", Piper, 15 Euro.

Neil Ansell: " Tief im Land", Allegria, und Torbjorn Ekelund: " Im Wald", Malik, 18 Euro.

Quelle: Reformhaus Kurier, Sep. 2017, S. 42-44.

 

 

 

20.9.17 10:38, kommentieren

Stübchental - Nationalpark Harz

 

 

 

 

 

 

 

 

1 Kommentar 17.9.17 19:51, kommentieren

HILFE!!! Nationalpark - Verwaltung lässt 600 Bäume fällen

HILFE!! 600 Bäume werden gefällt.

 

Die Nationalpark Verwaltung hat sich der kompletten Blödheit verschrieben. Wie heute, am 08.09.2017  in der Goslarschen Zeitung zu lesen ist, sollen an der B4 und der B242-  600 Bäume gefällt werden. Die Begründung sei die Verkehrssicherungspflicht. Der Begriff: Verkehrssicherungspflicht ist eine Neuerfindung. Angewandt hatte diesen Begriff die Bahn AG, als sie im Abstand von vier bis sechs Metern links und rechts entlang den Bahnschienen alle Bäume hat fällen lassen. Diese schrecklichen Verheerungen kann man sehen, schaut man beim Bahnfahren statt auf das Handy aus dem Fenster.

Nun findet das gleiche Schauspiel an den Straßen im Harz statt! Ich kann gar nicht sagen, welche Wut mich packt, wie diese komplette Dummheit der Nationalpark - Verwaltung mir mein Nachdenken in Schwung bringt.

Dabei ist dieses Vorgehen so typisch deutsch: Alles radikal umnieten! Mit der Wurzel rausreißen! Nur dass sich diese Leute irgendwann einmal selbst ihr Grab schaufeln werden, das hoffe ich von ganzen Herzen!

Diese Verwaltungsmenschen, die wir, ob wir wollen oder nicht,  mit unseren Steuergeldern bezahlen. Die sich noch immer neue Gemeinheiten ausdenken, um mehr Geld in die Kassen zu spülen. Jede ausgewachsene Eiche bringt 5000 Euro in die Nationalpark - Verwaltung! Die Fichte wohl weniger.

Würde man den Spieß umdrehen: Dann würde bei jedem Autounfall mit Todesfolgen, gleich ganze Straßen verschwinden! Sozusagen zur Prävention!

Wer sich Nationalpark - Verwaltung nennt und wie Dr. Knolle als Begründung auch die Borkenkäfer befallenen Bäume anführt und sich somit des  grauenvollen  Planens dieses unsinnigen Verwaltungskonglomerats  anschließt, kann mir nur leid tun. Wie kann man sich solch ein Armutszeugnis ausstellen? Vielleicht ist Dr. Knolle  verbeamtet, dann muss er solche Gründe anführen, sonst fliegt er raus. Aber schade, ansonsten ist er doch so blitz gescheit. Zum Beispiel wenn er sich um die extrem schwindende Population der Fledermäuse bemüht, oder sich um die im Harz verseuchten Böden sorgt. 

 

1 Kommentar 8.9.17 14:32, kommentieren