HILFE!!! Nationalpark - Verwaltung lässt 600 Bäume fällen

HILFE! Nationalpark - Verwaltung lässt 600 Bäume fällen

 

Die Nationalpark Verwaltung hat sich der kompletten Blödheit verschrieben. Wie heute, am 08.09.2017  in der Goslarschen Zeitung zu lesen ist, sollen an der B4 und der B242-  600 Bäume gefällt werden. Die Begründung sei die Verkehrssicherungspflicht. Der Begriff: Verkehrssicherungspflicht ist eine Neuerfindung. Angewandt hatte diesen Begriff die Bahn AG, als sie im Abstand von vier bis sechs Metern links und rechts entlang den Bahnschienen alle Bäume hat fällen lassen. Diese schrecklichen Verheerungen kann man sehen, schaut man beim Bahnfahren statt auf das Handy aus dem Fenster.

Nun findet das gleiche Schauspiel an den Straßen im Harz statt! Ich kann gar nicht sagen, welche Wut mich packt, wie diese komplette Dummheit der Nationalpark - Verwaltung mir mein Nachdenken in Schwung bringt.

Dabei ist dieses Vorgehen so typisch deutsch: Alles radikal umnieten! Mit der Wurzel rausreißen! Nur dass sich diese Leute irgendwann einmal selbst ihr Grab schaufeln werden.

Diese Verwaltungsmenschen, die wir, ob wir wollen oder nicht,  mit unseren Steuergeldern bezahlen. Die sich noch immer neue Gemeinheiten ausdenken, um mehr Geld in die Kassen zu spülen. Jede ausgewachsene Eiche bringt 5000 Euro in die Nationalpark - Verwaltung! Die Fichte wohl weniger.

Würde man den Spieß umdrehen: Dann würde bei jedem Autounfall mit Todesfolgen, gleich die ganze Straßen verschwinden! Sozusagen zur Prävention!

Wer sich Nationalpark - Verwaltung nennt und wie Dr. Knolle als Begründung auch die Borkenkäfer befallenen Bäume anführt und sich somit des grauenvolle Planen dieses unsinnigen Verwaltungskonglomerats  anschließt, kann mir nur leid tun. Wie kann man sich solch ein Armutszeugnis ausstellen? Vielleicht ist Dr. Knolle  verbeamtet, dann muss er solche Gründe anführen, sonst fliegt er raus. Aber schade, ansonsten ist er doch so blitz gescheit. Zum Beispiel wenn er sich um die extrem schwindende Population der Fledermäuse bemüht.  

 

8.9.17 14:19, kommentieren

Neuntöter und Co, alte Obstbäume und Amphibien sind in Gefahr!

Obstbaum - Allee in 2007

Umbenennung - Die große Chance auf die Randstreifenzulage? Die Gutsverwaltung in Wöltingerode spielt mit dem Rückzugsgebiet für seltene Vögel und Amphibien.

 

Nach jahrzehntelangem  Kampf um den Erhalt der Fallobst - Allee bei  Wöltingerode und einem Amphibienteich  droht diese  jetzt total zu überwuchern. Die Folge wäre der Tod dieser wundervollen, schützenswerten Obstbäume und Sträucher, des Teiches  und damit der Rückgang einer einzigartigen Vogelpopulation, der Vögel wie z.B. den  Neuntöter, die Ammern, Eulen und Fledermäusen und der Amphibien.   Oder handelt es sich hier um eine  Nachlässigkeit des Klosterguts  oder um ein grausames Kalkül?

 

Vor mehr als dreißig Jahren haben einige Freiwillige aus der Umweltgruppe von Volker Schadach am Saum des Feldweges Wöltingerode in Richtung Immenrode heimische Büsche, Hecken und Obstbäume gepflanzt. Nicht nur die von uns angepflanzte Obstbaum-Allee  flankierte die Felder des Gutes, aber auch einen ausgehobenen Teich. Dieser wurde für die Arterhaltung von Amphibien angelegt.

In all den Jahren bis heute ging es darum, diese für die Natur so wichtigen  Biotope zu schützen und erhalten. Immer wieder wurden sie bedroht! Durch die sich rasch wandelnde industrielle Landwirtschaft wurden mehr und mehr große Maschinen von  Bauern eingesetzt. So dass die Obstbäume derartig beschnitten und verhunzt,  Mühe hatten,  sich weiter zu entwickeln. Und der Teich drohte immer wieder  auszutrocknen.

Nachdem die alten, ehrwürdigen Bäume am Saum der Felder allmählich weggefällt wurden, drohen nun der Obstbaum - Allee die totale Überwucherung durch Büsche und Brombeerhecken, die bis zu sechs Metern Höhe erreichen.

Schon heute sind die meisten der Pflaumen, Birnbäume, Kirsch - und Apfelbäume völlig überwuchert.

Somit wurde eine wertvolle Fallobst - Allee entlang der Felder bis zur Unkenntlichkeit sich selbst überlassen und nicht gepflegt.

Wir erinnern uns an das gemachte Schicksal  der  Kirschbaum - Plantage in Abbenrode nach 1998.  Dort wurden ganz bewusst  die Kirschbaum - Plantage  sich selbst überlassen, bis sie völlig überwuchert war- um sie  anschließend zu Bauland um zu definieren. Die Kirschbaum - Plantage stand unter Umweltschutz! Brachland hingegen kann zu Bauland erklärt werden. Und so wurde aus dieser  Kirschbaum - Plantage Bauland.

Wir fragen: Wie verhält es sich nun bei  Wöltingerode?

Der selbe Weg an der Fallobst - Allee wurde  zum Klosterweg gekürt.  Fällt damit die Pflicht der Pflege des Klostergutes  weg, oder will man absichtlich eine schützenswerte Fallobst - Allee und einen Amphibienteich sang und klanglos zum Verschwinden bringen? Gefährlich aber auch dringend handlungsweisend wäre der Umstand,  würde dieses Umweltgut sich selbst überlassen und später einem anderen Zweck zugefügt werden. Dann könnte der Gutsverwalter durch den Bauern  die Obstbaum - Allee im Zuge der Feldbereinigung einfach abmähen lassen. Und den Teich austrocknen!   Der Gutsverwalter hätte  dann sogar die Möglichkeit , die Randstreifenzulage der Landesregierung einzukassieren. So überaus relevant die Randstreifen Zulage für die Landwirtschaft und den Schutz seltener Ackerkräuter auch ist, hier wäre eine Zweckentfremdung total  unsinnig! Wir fordern  aber, dass die Gutsverwaltung ihrer Aufgabe bewusst  bleibt  und den Schutz  und die Pflege einer alten Obstbaum - Allee aber auch die Instandsetzung des Amphibienteichs wieder in die Hand nimmt. Denn die Landschaft ringsherum ist schon genug ausgeplündert!

 

Im Folgenden können Sie die Veränderungen anhand von Fotos selbst sehen. Ich habe immer ein Foto aus den Jahren 2010 und ein Foto von 2017 hintereinander gestellt. Sie können die langsame, aber fortwährende Zerstörung dieses Areals selbst sehen und beurteilen.

Die Abfolge war,  wie sie auf den ersten beiden Fotos sehen können: Das Abholzen alter Bäume, ehrwürdiger Bäume. Sie sehen die leere Stelle ganz deutlich, an der eine wunderschöne alte Birke noch 2007 stand. Abgeholzt über die Jahre wurden alte Pappeln, alte Birken und Weiden, aber auch alte, ehrwürdige Eichen und vieles mehr. Der Gutsbesitzer hatte also reichlich Rendite!  Zum Vergleich: Das Holz einer alten Eiche bringt um die 5000 Euro in die Kasse!

Zum Schluss  sehen Sie die Allee, als sie noch eine Obstbaumallee war. Das letzte Foto zeigt die totale Überwucherung im Jetztzustand.       

 

Alte, schöne Birke in 2007

Die leere Stelle, an der die Birke stand: Hier in 2017

 

 Obstbaum - Allee in 2007

 

 

 Verwarloste Obstbaum - Allee in 2017

 Gepflegte Obstbaum - Allee in 2007

 

Totale Überwucherung durch 6 Meter hohe Brombeerhecken 2017

 

  Obstbaum - Allee im Herbst 2007

Obstbaum - Allee unerkennbar, total Überwuchert in 2017

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

30.8.17 09:01, kommentieren

Obstbaumallee und Amphibienteich in Wöltingerode bedroht: Tod für den Neuntöter, Eulen, Fledermäusen

Nach jahrzehntelangem  Kampf um den Erhalt der Fallobst - Allee bei  Wöltingerode droht diese  Allee jetzt total zu überwuchern. Die Folge wäre der Tod dieser wundervollen, schützenswerten Obstbäume. Handelt es sich hier um eine  Nachlässigkeit des Bauern oder um ein grausames Kalkül?

 

Vor mehr als dreißig Jahren haben einige Freiwillige aus der Umweltgruppe von Volker Schadach am Saum des Feldweges Wöltingerode in Richtung Immenrode Büsche, Hecken und Obstbäume gepflanzt. Nicht nur die von uns angepflanzte Obstbaum-Allee  flankierte die Felder des Gutes, aber auch einen ausgehobenen Teich. Dieser wurde für die Arterhaltung von Amphibien angelegt.

In all den Jahren bis heute ging es darum, diese für die Natur so wichtigen  Biotope zu schützen und erhalten. Immer wieder wurden sie bedroht! Durch die sich rasch wandelnde industrielle Landwirtschaft wurden mehr und mehr große Maschinen von  Bauern eingesetzt. So dass die Obstbäume derartig beschnitten und verhunzt,  Mühe hatten,  sich weiter zu entwickeln. Und der Teich drohte immer wieder  auszutrocknen.

Nachdem die alten, ehrwürdigen Bäume am Saum der Felder allmählich weggefällt wurden, drohen nun der Obstbaum - Allee die totale Überwucherung durch Büsche und Brombeerhecken.

Schon heute sind die meisten der Pflaumen, Birnbäume, Kirsch - und Apfelbäume völlig überwuchert.

Somit wurde eine wertvolle Fallobst - Allee entlang der Felder bis zur Unkenntlichkeit sich selbst überlassen und nicht gepflegt. Wir erinnern uns an das gemachte Schicksal  der  Kirschbaum - Plantage in Abbenrode nach 1998.  Dort wurden ganz bewusst  die Kirschbaum - Plantage  sich selbst überlassen, bis sie völlig überwuchert war- um sie  anschließend zu Bauland um zu definieren. Die Kirschbaum - Plantage stand unter Umweltschutz! Brachland hingegen kann zu Bauland erklärt werden. Und so wurde aus dieser  Kirschbaum - Plantage Bauland.

Wir fragen: Wie verhält es sich nun bei  Wöltingerode?

Der selbe Weg an der Fallobst - Allee wurde  zum Klosterweg gekürt.  Fällt damit die Pflicht der Pflege weg, oder will man absichtlich eine schützenswerte Fallobst - Allee und einen Amphibienteich sang und klanglos zum Verschwinden bringen? Nicht nur bedenkenswert aber auch dringend handlungsanweisend wäre der Umstand,  würde dieses Umweltgut sich selbst überlassen werden.   Dann könnte der Gutsverwalter durch den Bauern  die Obstbaum - Allee im Zuge der Feldbereinigung einfach abmähen lassen. Und den Teich austrocknen!   Der Gutsverwalter hätte  dann sogar die Möglichkeit , die Randstreifenzulage der Landesregierung einzukassieren. Wir hoffen und fordern  aber, dass dieses Szenario nicht stattfinden wird.   

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

29.8.17 11:06, kommentieren