Tierquälereien auf Pferdeblutfarmen

 

Liebe Leute,

auf der Demo:" Wir haben es satt," fand ich dieses Blatt.

 

Auf tierquälerische Weise werden trächtige Stuten in Südamerika (Uruguay und Argentinien)literweise Blut abgezapft und die bereits fühlenden Föten im Mutterleib getötet (s. beigefügten Link unten).

Aus dem Stutenblut stellt die Pharmaindustrie das Hormon PMSG her.

Dieses Hormon wird deutschen Nutztieren (vorwiegend bei Säuen), jährlich ca. 1,3 Millionen, injiziert, damit sie ständig trächtig sind.

Als Folge dieser Hormonbehandlung werden oft zu viele Ferkel geboren, die man dann erschlägt.

 

Der Wahnsinn kennt keine Grenzen!!!

 

Haben wenigstens die "Grünen" die nötige Distanz zur Landwirtschaftslobby und Pharmaindustrie um sich für ein Verbot einzusetzen?

 

Sehr geehrter Herr Habeck, bitte sorgen Sie dafür, dass in Deutschland die Einfuhr und Anwendung des Hormons PMSG verboten wird.

 

Den Aufklärungsfilm hierzu findest Du auf:

https://www.youtube.com/watch?v=QPn2ZkCwb7g&t=4s

 

1 Kommentar 24.1.19 19:58, kommentieren

Der Kampf um die Ernährungssouveränität

Wir fordern gesetzlich verankerte Ernährungssouveränität!

Nach der Demo in Berlin: "Wir haben es satt" am 19.01.2019,  an der 35000 Menschen teilgenommen hatten, besuchten wir einen Workshop von Nyeleni. Diese  Graswurzelbewegung setzt sich für das Recht auf Ernährungssouveränität ein. Nyeleni sind junge Kämpferinnen - und Kämpfer; Gärtnerinnen und Gärtner;  Studentinnen und Studenten,  Kleinbäuerinnen -und Kleinbauern;  Food- Aktivistinnen und Aktivisten und Bäckerinnen und Bäcker. Steffen Kühne, Vizepräsident von der Akademie für politische Bildung der Rosa- Luxemburg- Stiftung, ist einer der Mitbegründer der Mitbegründerinnen von Nyeleni (www.nyeleni.de). Er sagt über Ernährungssouveränität, er habe als Linker früher auch geglaubt, dass der technische Fortschritt der Agrarindustrie für alle das Beste sei. Von der Organisation La Via Campesina, die eine internationale Bewegung von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, Landarbeiterinnen und Landarbeitern ist,  habe er das Gegenteil erfahren. Weltweit würden die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern vertrieben, mit ihnen die landlosen Arbeiterinnen und Arbeiter in der Kleinstlandwirtschaft. "Nun rollt aber eine gewaltige Welle agrarkapitalistischer Modernisierung über die Welt, Millionen Menschen werden so in etwas Neues gestürzt, dabei oft entrechtet und vertrieben. Viele von denen kämpfen nun unter der Fahne der Ernährungssouveränität für ihre völlig berechtigten Interessen," sagt Steffen Kühne. Menschen sollen selbst darüber entscheiden können, was sie essen und wie das hergestellt wird. Zudem ist seit den Jahren 2008  (Bankenkrise) der Ackerboden vermehrt zu einem Spekulationsobjekt für Geldanleger geworden. Großkonzerne kaufen die Böden auf, um im großen Stil Monokulturen anzubauen. Dazu werden Pestizide (in Europa Glyphosat)und chemische Kunstdüngemittel benutzt. Die Folgen davon sind: Vergiftete Böden, vergiftete Luft und das Sterben von Insekten, Vögel-  und Feld- und Waldtieren. Weil sich bspw. Glyphosat (von Bayer) sich in die gesamte Nahrungskette einschließt. Der Mensch als Schlusslicht dieser Nahrungskette isst den vergifteten Weizen (Mais, Soja, Roggen, Weizen, Hafer...)und die vergifteten Tierprodukte und speichert diese Gifte in seinem Körper ein. Auch aus diesem Grund spricht nyeleni davon, sich die Ernährungssouveränität zurück zu erobern. Wir brauchen kein genmanipuliertes Soja aus den Vereinigten Staaten um unsere Masttiere zu füttern. Wir bekämpfen die Massentierhaltung mit ihren Tierquälereien. Wir essen kein Billigfleisch! Wir haben es satt!   Wir wollen selbst bestimmen, was auf unsere Teller kommt. Mit ihrer Aktion:" Iss, was um die Ecke wächst!", die vom 09. -15. Sep. 2019 startet (www.regio-challenge.de) und an der Du teilnehmen kannst, sollen eine Woche lang die Discounter weiträumig umfahren werden. Essen kann dann genossen werden, das ganz ohne den Stress von weiten Weltreisen auf unseren Tellern gelangt. 



[1] Aus:Zitat:  maldekstra*1, Oktober 2018, S. 15,16.

Ebenso:  Unabhängige Bauernstimme, Jan. 2019:Nr.428; Elisabeth Meyer-Renschhausen. Regionales Nyeleni-Treffen  in Freiburg im Breisgau vom 07-09.Dezember 2018, S. 20.    

 

  

23.1.19 17:51, kommentieren

Demo in Berlin am 19.01.2019 " Wir haben es satt!"


Hallo, liebe Leute!

Jedes Jahr, wie auch am 19.01.2019 findet in Berlin eine Demo gegen die Gemeinsame Agrarpolitik in der EU (GAP) - und Deutschland statt.

"Die EU gibt 39 Prozent ihres Gesamtbudgets für den Haushaltstitel "Nachhaltiges Wachstum, natürliche Ressourcen" aus. Dazu gehören die Gemeinsame Agrarpolitik, der Fischerei- und Meeresfonds sowie ein Umweltfonds namens LIFE."

 Die GAP enthält 97% dieser Mittel aus diesem Topf. LIFE nur 0,8%.

Laut Gesetz müste die EU Geld für den Naturschutz und Umwelt bereitstellen. 

Dennoch enthält das laufende Budget keine eigenständigen Mittel für den Erhalt der biologischen Vielfalt, und dies wird auch in der nächsten Finanzierungsperiode so bleiben. Das meiste Geld wird in Projekten gesteckt, die der Umwelt schaden.

Annähern drei Viertel der GAP- Mittel, rund 293 Milliarden Euro (lasst euch diese Zahl mal auf der Zunge zergehen) im Zeitraum 2014-2020, fließen in Direktzahlungen, die die intensivsten und umweltschädlichsten Formen der Landwirtschaft begünstigen. Getreideanbau-inclusive Spritzmittel (Bayer lässt grüßen), Düngemittel....intensive Tierhaltung (Massentieraufzucht, Tierquälerei).

Solche Zahlungen werden entsprechend der Größe der landwirtschaftlich genutzten Fläche geleistet und haben nichts mehr mit Kriterien der Nachhaltigkeit zu tun. 

Um diese Zustände anzuprangern und eine andere Landwirtschaft zu fordern und- gegen diese Form von extremer Tierzucht Aufmerksamkeit zu schaffen, demonstrieren wir. Kommt selbst und demonstriert mit!

Quelle: Agrar Atlas. Daten und Fakten zur EU- Landwirtschaft. Heinrich Böll. Stiftung, BUND, Le Monde diplomatique, 2019. "Bedrohte Vielfalt- mit dem Artenschwund wird es ernst (2019), S. 26.

 

1 Kommentar 17.1.19 14:21, kommentieren