Bill Gates befürwortet den Einsatz von Gentechnik veränderten Pflanzen in Afrika


Liebe Leute!

Am vergangenen Freitag, den 20.04.2018 sprach sich der reichste Mann der Welt, Bill Gates, für den Einsatz von gentechnisch veränderten Pflanzen in Afrika aus. Er sprach davon in einem Interview im Deutschlandfunk um 8.15 Uhr. 

Er wolle etwas für Afrika tun. Dort sei der Bedarf an gesunden Lebensmitteln, sagte er.  Er hätte ein gutes Team und sie könnten viel gegen die Hungerkatastrophen bewirken. Sie wollten dort mit der Gentechnik und mit den Möglichkeiten, die diese Technik in der Landwirtschaft biete, ein weiteres Forschungsfeld auftun. Es mag ja sein, so Bill Gates, dass Europa die Gentechnik in der Landwirtschaft ablehne. Es gäbe allerdings Möglichkeiten, diese für Afrika gegen den "Hunger" einzusetzen.

 Was Bill Gates verschweigt ist die Tatsache, dass er in Afrika mittels Gentechnik ein riesen Geschäft machen kann unter dem Deckmantel von angebotener "Hilfe". Dieses Modell ist alt und zählt leider noch immer! Nicht auszudenken sind die Folgen für die dortigen Kleinbauern. Können sie ihr Land noch verteidigen gegen die Geldmacht von Bill Gates und seinen Leuten?

Ich bin der Meinung: " Ja, das können sie" :  Mit unserer Hilfe! Wir müssen uns geeignete Strategien ausdenken, damit es in Afrika nicht dazu kommt, dass mehr und mehr Kleinbauern ihr Land und ihr Vieh aufgeben und in die Ränder von Großstädten ziehen müssen:In die Slums! Geschehen in Süd Amerika.

Dort bekommen die Rinder genveränderten Mais zu fressen, damit Amerikaner und Europäer ein 200 Gramm Steak auf dem Teller verzehren können. Angeboten werden diese in den Supermärkten. Kleinbauern konnten nicht mehr von ihren traditionellen Pflanzensorten-und Anbau leben. Multinationale Konzerne griffen dort nach Land und tun dies nach wie vor weltweit und verdrängten mit gentechnisch veränderten Pflanzen, die traditionellen Sorten.

Was wir allerdings hier in Deutschland auch tun können, ist darauf zu achten, sich traditionelles Saatgut  zu besorgen. Auf den folgenden Seiten wird dies beschrieben vom Verein Dachverband Kulturpflanzen-und Nutztiervielfalt e.V.

 

1 Kommentar 23.4.18 15:34, kommentieren

Saatgut in Gefahr:Megafusion von Bayer und Monsanto

Jetzt erst recht: Unterzeichne gegen die Fusionen der Agrarkonzerne!

 

Online-Version anzeigen

http://3hol.mj.am/img/3hol/b/1u9xv/x6knz.jpeg

Liebe Saatgutschützer und Konzernkritikerinnen,

heute Vormittag hat die EU-Wettbewerbskommissarin für die Mega-Fusion von Bayer und Monsanto grünes Licht gegeben. Ein schwarzer Tag für Bäuerinnen und Verbraucher, denn auf dem Weg zum weltweit größten Saatgut- und Pestizidhersteller steht Bayer-Monsanto nun wenig im Wege. Die Entscheidung der EU wird die Wettbewerbsbehörden in den USA ebenso beeinflussen wie in Schwellenländern wie China und Indien. Dort steht eine Genehmigung für den Mega-Deal noch aus.

Keine gute Nachricht für alle, die seit bald zwei Jahren mit uns gegen diese Fusion kämpfen. Aber es ist nicht das Ende unseres Engagements für freies Saatgut und gegen die Übermacht der Konzerne. Wir sagen: jetzt erst recht!
Unsere Bundesregierung kann viel tun: sie kann die Entscheidung vor dem Europäischen Gerichtshof anfechten. Und sie kann erst einmal in Deutschland, dann auch in Europa das Wettbewerbsrecht verschärfen, um Mega-Fusionen in Zukunft zu verhindern. In den kommenden Wochen werden wir den neuen Wirtschaftsminister Peter Altmaier um ein Gespräch dazu bitten und ihm die Unterschriften unter unseren Appell gegen Konzernmacht überreichen. Hunderte von Statements gegen Konzernmacht projizieren wir an die Fassade des Wirtschaftsministeriums.

Im Bündnis "Konzernmacht begrenzen" treten wir mit 27 anderen Organisationen dafür ein, dass die Bundesregierung das Wettbewerbsrecht verschärft und der Konzentration der Konzerne Grenzen setzt: sei es im Lebensmitteleinzelhandel, wo vier Konzerne 85 Prozent des Marktes unter sich aufteilen, im Online-Bereich mit Google, Amazon oder Facebook oder eben auf dem Saatgutmarkt. Das sind dicke Bretter zu bohren und verlangt einen langen Atem, aber im Bündnis und mit der Unterstützung vieler können wir es schaffen. Engagiert euch für freies Saatgut und kauft konzernfrei ein – auch jede*r Einzelne kann etwas tun. Packen wir es gemeinsam an!
 

 

http://3hol.mj.am/img/3hol/b/lvngi/xh5q9.jpeg

 

In der heutigen Pressekonferenz erklärte EU-Kommissarin
Margrethe Vestager, dass Bayer Geschäftsanteile in Höhe von sechs Milliarden Euro verkaufen müsse. Das meiste geht wohl an BASF.

Damit bleibt die Macht der weltweit größten Chemie- und Saatgutkonzerne ungebrochen. Das Menschenrecht auf Nahrung und die Ernährungssouveränität ist dadurch besonders im globalen Süden bedroht.

Mit kämpferischen Grüßen,
Astrid Goltz, Karen Schewina, Leonie Dorn und Jutta Sundermann

 

PS: Einen langen Atem – den brauchen wir besonders, wenn wir uns mit Konzerngiganten wie Bayer-Monsanto anlegen. Unterstütze die Arbeit von Aktion Agrar, indem du uns mit einem regelmäßigen Beitrag förderst!


 

Vernetz Dich mit Aktion Agrar

 

facebook

 

twitter

 

google

http://3hol.mj.am/img/3hol/b/1lgmp/tnjn.png

 

Diese E-Mail wurde an annemarie.bauersfeld@web.de verschickt. Wenn Sie keine weiteren E-Mails erhalten möchten, können Sie sich hier abmelden.

Artilleriestraße 6 27283 Verden (Aller) DE


http://3hol.mj.am/oo/AMwAAAIO-wcAAbNfLuMAAGXH__YAAO6jUm4AFmz8AAP5UwBasmQ7uWzOZ56uT5SKJwzsyXQVLAADzPo/4fe9c174/e.gif

21.3.18 18:15, kommentieren

Goslarer Stadtwald in Gefahr!!!!!!

Bürgerinitiative Wallanlagen

Annemarie Bauersfeld                                                              Goslar, den 22.02.2018

Breite Str. 80

38640 Goslar

Tel.: 05321-20835

 

BUND-Regionalverband Westharz

Petersilienstr. 23

38640 Goslar

Vorsitzender  Dr. Friedhart Knolle

 

Antrag: Der Stadtwald Goslar soll nicht intensiver genutzt werden!

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

 

In der Goslarschen Zeitung vom 17.02.2018 war ein Artikel von Mario Steigleder in Bezug auf die weitere geplante Vernutung des Goslarers Stadtwaldes zu lesen. Er schreibt, dass der Stadtrat demnächst darüber entscheiden wird, ob einem erneuerten Gutachtens stattgegeben werde.

Die Firma BB Göttingen schlägt in ihrem Gutachten vor, den Stadtwald stärker zu vernutzen. Das muss verhindert werden!

Der Bilanzbericht der Stadtforst hat 2016 über 36.829.009,60 Euro Bilanzsumme aufgewiesen( siehe Forstbericht). Diese betriebswirtschaftliche Berechnung zeigt nicht auf, wie viele Bäume insgesamt im Stadtforst gefällt wurden. Jedoch stammen 90% der Stadtforsteinnahmen aus der "Produktion von Holz".

Tatsächlich geht es um die Maximierung des Holzeinschlages. Damit soll der angebliche Jahresverlust von 28.127, 35 Euro getilgt werden. Dieses einseitige Denkmodell, welches mittlerweile überall Einzug gehalten hat,  verschweigt, dass wir den lebendigen Wald nicht nur mit der Berechnung über die "Produktion von Holz", also zerstückelt, denken dürfen.

Wir müssen ganzheitlich darüber nachdenken, was uns der Stadtwald bedeutet. Gehen wir in den Wald um Kohlenstoff, den wir ausatmen loszuwerden und Sauerstoff, welchen wir einatmen, zu berechnen?

Oder gehen wir in den Wald um uns zu erholen? Der Stadtwald gehört allen Goslarern Bürgerinnen und Bürgern.

Der Stadtwald darf nicht  weiterhin zerstört werden!

Wir fordern den BUND Regionalverband dazu auf, öffentlich Stellung zu nehmen gegen den weiteren Raubbau am Stadtwald.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Annemarie Bauersfeld

 

 

 

23.2.18 09:29, kommentieren