Goslarer "Waldwirtschaft" Leserbrief Goslarer Zeitung Feb. 2020

Ältere Bäume im Stadtforst erhalten

Vermutlich wird es vermehrt Stürme geben und deshalb Hut ab für
die Helfer! Klarerweise müssen Bäume, die die Verkehrssicherheit gefährden, gefällt werden. Das ist aber noch lange kein Grund mit dem Goslarer Stadtwald schlimmer umzugehen, als es eh schon der Fall ist. Während der Goslarer Stadtforst in 2019 für den Holzverkauf 750.000 Euro Einnahmen hatte, gab die Stadt für die Waldverwüstung durch Fällen der Bäume 1.000.000 Euro aus. Schuld für den Schwund soll die Borkenkäferplage sein, die Monokulturen an Fichtenbeständen so beschädigt, sodass diese nur noch nach China verschifft werden können. Ungeachtet dessen, dass dieses Holz massiv mit Schädlingsbekämpfungsmitteln besprüht wird, bevor es auf der Erdkugel die Weltmeere umsegelt. Es grüßt die Klimaverträglichkeit! Plan ist, vermehrt bis 2023 so viele „Altbäume“ zu fällen, wie die Waldgebiete im Stadtforst hergeben. Das halten wir für unverantwortlich im Sinne einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung. Gerade die älteren Bäume schützen die jüngeren Bäume und auch die Menschen vor Sonnenbrand, machen den Charakter eines Waldgebiets aus, sind eine Augenweide und liefern Sauerstoff.
 

14.3.20 12:17

Letzte Einträge: Komerzielle Forstwirtschaft am Rammelsberg, Feb. 2020, Forderungen (Antrag an NABU und BUND 2020), Totes Holz, Brennende Gier

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